Herzlich willkommen

Das ist die offizielle Internetpräsenz des Landeskonvents der Oldenburger Theologie- und Religionspädagogikstudierenden!

Der Landeskonvent ist die Vereinigung aller Studierenden, die das Pfarramt oder Diakonat in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg anstreben.

Wer weitere Informationen über die Oldenburgische Landeskirche, das Theologiestudium und den Landeskonvent sucht, kann in unserer Informationsbroschüre fündig werden. Dort ist auch erklärt, wie man auf die Landesliste des Oberkirchenrats (OKR) kommt, auf der man sich listen lassen kann, um seites des OKR während des gesamten Studiuems der evangelischen Theologie gefödert und unterstützt zu werden.

Informationsbroschüre

Und wer mehr über die Religionspädagogikstudierenden und den Verband Evangelischer Diakonen-, Diakoninnen und Diakongemeinschaft in Deutschland e.V. (VEDD) erfahren möchte, der darf gerne den nachstehenden Link anklicken..

http://www.vedd.de/

Sticked

2.Sitzung 2019 des Studierendenrates Evangelische Theologie

Nach einigen Tagungen weit unterhalb des Grünkohläquators war die zweite Sitzung des Studierendenrates Evangelische Theologie fast ein Heimspiel. In Hamburg fanden sich vom 24. bis zum 26.5 wieder Studierende aus ganz Deutschland zusammen, um wesentliche Themen und Anliegen zu besprechen. In den neuen Räumlichkeiten des evangelisch-theologischen Fachbereichs direkt am Planten un Blomen Park fühlten wir uns pudelwohl. Aus Oldenburg mit dabei waren Lisa Kunze für die Fachschaft Leipzig und Frederik Ohlenbusch für den Landeskonvent Oldenburg.

Es gibt Neuigkeiten zum Thema Synodenbeteiligung des Landeskonvente. Da die Regelungen von Landeskirche zu Landeskirche unterschiedlich sind, schlägt ein jetzt verabschiedetes Statement Sitz und aktives Rederecht vor. Die grundlegende Idee dabei ist, dass angehende Pastor*innen einen wesentlichen Beitrag zur neuen Definition des Pfarrberufs und zu Strukturveränderungen könnten.

Die durch den Studierendenrat eingeleitete Umfrage unter Lehramtsstudierenden war sehr erfolgreich und soll vor allem bei der Entwicklung von landeskirchlichen Betreuungsangeboten hilfreich sein.

In kritischer Weise hat sich der SeTh mit dem YouTube-Kanal „Jana glaubt“ befasst. Eine Stellungnahme wurde die Finanzierung des Kanals durch die EKD und die theologischen Positionen, die in den veröffentlichten Videos vertreten wurden, hinterfragt.

Die Strukturen des Studierendenrates selbst waren ein weiterer Schwerpunkt. Da die Zahl der Masterstudiengänge zunimmt, die für das Pfarramt qualifizieren, sollen auch die Belange dieser Studierenden über die jeweiligen Fachschaften zum Tragen kommen. Desweiteren sollen die zukünftigen Tagungen durch einen Beschluss verstärkt unter ökologischen und gesundheitlichen Gesichtspunkten stehen. Weniger Kekse und Fleisch, mehr Obst! Vielleicht zieht der Landeskonvent Oldenburg da noch nach.

Ein wichtiger Hinweis noch zuletzt: Der Studentische Akkreditierungspool sucht Theolog*innen! Bisher gibt es Schwierigkeiten, Studierende zu finden, die mit den Besonderheiten und Anforderungen der theologischen Arbeit vertraut sind. Deswegen sucht der Akkreditierungspool Interessierte, die nach einer kurzen Fortbildungen an den Akkreditierungsverfahren an Hochschulen beteiligen wollen.

Der nächste SeTh findet vom 15. bis zum 17. November in Münster statt. Wir freuen uns auf eine produktive Tagung!

Liebe Grüße,

Frederik

Hamburg 2019

 

Nachtrag: 10. Tagung der 48. Synode

Die folgende Schilderung der 10. Tagung der 48. Synode (22.-24.11.2018) beschränkt sich auf die Themen der Synode, die für uns Studierende relevant sind. Außerdem ist er nicht ausschließlich ein Bericht der Ereignisse, sondern enthält auch teilweise meine subjektiven Eindrücke von der Tagung und persönliche Wertungen. Einen objektiven und vollständigen Bericht zu dieser Synodentagung lässt sich bei Interesse auf der Internetseite der Landeskirche nachlesen (https://www.kirche-oldenburg.de/kirche-gemeinden/synode/1048-synode.html).

 

Gleich als erstes beschloss die 48.Synode einstimmig(!) die sog. Ehe für alle. So dürfen auch gleichgeschlechtliche Paare sich in Zukunft in der Oldenburgischen Landekirche kirchlich trauen lassen – und das gleichwertig zur bisherigen Trauung heterosexueller Paare. Die Grundlage wurde dafür im Sommer 2017 gelegt durch die gesetzliche Regelung der Ehe für alle in der gesamten Bundesrepublik. Es folgte lauter und langanhaltender Applaus nach der Abstimmung, der wie ein Befreiungsschlag wirkte. Bischof Adomeit bat im Anschluss aufrichtig und sehr berührend um Entschuldigung für alle Verletzungen, die in den vorigen Jahrzehnten durch die Landeskirche und die nicht gleichberechtigte Anerkennung zur heterosexuellen Eheschließung entstanden sind.

Mit eines der wichtigsten Ereignisse war außerdem die Wahl eines neuen Mitglieds im Oberkirchenrat (OKR) für den Posten der Personaldezernentin/des Personaldezernenten. Aufgestellt waren die bisherige Amtsinhaber Annette-Christine Lenk, außerdem Gudrun Mawick und Pfarrer Braun. Nach den eigenen Vorstellungen der Kandidaten und der folgenden Fragerunde viel das Ergebnis des 1. Wahlgangs wie folgt aus: Auf Pfarrer Braun entfielen 8 der 59 gültigen Stimmen, Frau Lenk erhielt 28 Stimmen und Frau Mawick 23. Pfarrer Braun zog daraufhin seine Kandidatur zurück.

Die folgende Personaldebatte muss – an dem Endergebnis des 2. Wahlgangs zu urteilen – intensiv verlaufen sein. Dort entfielen schlussendlich 25 Stimmen auf Frau Lenk und 35 Stimmen auf Frau Mawick. Frau Lenk bedankte sich im Nachhinein für die letzten 10 Jahre im OKR und wünschte Ihrer Nachfolgerin einen langen Atem und Durchsetzungsvermögen für die kommende spannende, aber auch vermutlich sehr anstrengende Zeit, in der sich personell unglaublich viel in der Landeskirche Oldenburg ändern würde. Frau Mawick (54) wird ihr neues Amt voraussichtlich am 1.4. beginnen.

Bischof Thomas Adomeit (re.) begrüßt Oberkirchenrätin Gudrun Mawick (2. von re.) anlässlich ihres Dienstbeginns in Oldenburg – gemeinsam mit Pfarrerin Julia Neuschwander (li.), Leitung Referat Seelsorge und Projektleitung Haushaltskonsolidierung, und Carsten Möhlenbrock (2. von li.), zuständig für Dienstrecht. Foto: ELKiO/D.-M. Grötzsch

Diese eben genannten personellen Veränderungen lassen sich vor allem im sog. Rahmenpfarrstellenplan erkennen. Der schon auf der letzten Synode beschlossene Plan gibt grundsätzliche vor, die momentan 250 bestehenden Pfarrstellen bis 2030 auf 173 Stellen zu kürzen. Während dieser Tagung wurden noch einige Feinheiten über die Verteilung der Pfarrstellen auf die Kirchenkreise und die sonstigen Pfarrstellen beschlossen. So sollen schlussendlich 33 Stellen für die Kirchenleitung und gesamtkirchliche Aufgaben mit regionalem Bezug (z.B. Pfarrstellen für Gefängnisseelsorge, Altenheime, Tourismus) bleiben und 145,5 Stellen (davon 5,5 Stellen refinanziert) für gemeindliche Aufgaben. Jeder Kirchenkreis hat dabei ein bestimmtes Kontingent an Pfarrstellen, die die Kreiskirchenräte nun selbstbestimmt auf ihre Gemeinden verteilen können. Für die 33 übrigen Stellen soll der OKR zur nächsten Tagung ein Verteilungskonzept vorlegen.

Anmerkung: Auch wenn die Stellenreduzierung auf den ersten Blick so aussieht, als ob der Arbeitsmarkt sich für angehende Pfarrer*innen verschärft, werden auch in Zukunft immer noch sehr viele Stellen zu füllen sein und vermutlich sogar einige frei bleiben. Das liegt vor allem daran, dass bis 2030 viele Pfarrer*innen aus den sehr geburtenstarken Jahrgängen in den Ruhestand gehen werden und so Platz wird für den Nachwuchs.

Die Synode hat zudem ein neues Kommunikationskonzept verabschiedet. Die groben Ziele darin sind, mehr soziale Medien einzusetzen (z.B. auch einen eigenen Account für junge Erwachsene), mehr Vielfalt in den Kommunikationskanälen zu schaffen (z.B. die Digitalisierung der Gemeindebriefe) und Haltung zu zeigen durch die stärkere Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs. Auch die Oldenburgische Landeskirche scheint damit also (endlich) weiter in Digitalisierungprozesse und die Welt des Social Media einzutauchen.

Link zu dem vollständigen Konzept: https://www.kirche-oldenburg.de/fileadmin/Redakteure/PDF/PDFs_2018/ELKiO-Konzept-fuer-die-mediale-Kommunikation_2018-11-23.pdf.

Bei der Synode sind immer herzlich Gäste willkommen, die die Tagung gerne persönlich verfolgen wollen. Dafür werden wir als Gäste auch zum Glück weiterhin zum Mittagessen eingeladen. Auch über die Abschaffung des Tagungsgeldes von 15€ pro Tag für die Synodalen als Aufwandentschädigung wurde (unnötig lange bei der geringen Geldsumme, um die es ging) diskutiert, weil das Konzept bei allen anderen Sparmaßnahmen noch einmal hinterfragt werden sollte. Schlussendlich bleibt auch das Tagungsgeld wie bisher bestehen, das den Arbeitsaufwand der Synodalen nicht im geringsten deckt, aber besonders für die vielen Ehrenamtlichen ein wichtiges Symbol ist.

11. Tagung der 48. Synode

Die folgende Schilderung der 11. Tagung der 48. Synode (23.-25.05.2019) beschränkt sich auf die Themen der Synode, die für uns Studierende relevant sind. Außerdem ist er nicht ausschließlich ein Bericht der Ereignisse, sondern enthält auch teilweise meine subjektiven Eindrücke von der Tagung und persönliche Wertungen. Einen objektiven und vollständigen Bericht zu dieser Synodentagung lässt sich bei Interesse auf der Internetseite der Landeskirche nachlesen:

https://www.kirche-oldenburg.de/kirche-gemeinden/synode/1148-synode.html

Jahresthema 2019

„Über den Jordan gehen – Erkundungsgänge ins Land der Verheißung“ – so heißt das diesjährige Jahresthema der Synode. Das Thema scheint besonders deshalb interessant, da wegen der nötigen Sparmaßnahmen der Kirche in den kommenden Jahren Umstrukturierungen nötig sind. Die Synode möchte sich aber weiterhin auch inhaltlich-theologisch den Veränderungen ihrer Kirche annehmen und hat sich dafür einen ganzen Nachmittag während der Sitzungstage Zeit genommen, was in dem straffen Zeitplan des Gremiums immer wieder ein starkes Signal ist. Die Synodalen näherten sich dem Thema zuerst in einem Vortrag von dem Leiter der theologischen Fort- und Weiterbildung am Institut für kirchliche Fortbildung der Evangelischen Kirche der Pfalz, Dr. Steffen Schramm. Dieser machte besonders Mut für Erkundungsgänge, Visionen zu entwickeln und die geforderten Veränderungen als Chance zu begreifen. Danach konnten die Synodalen in unterschiedlichen Kleingruppen Gemeindebilder in der Bibel kennenlernen und sich davon anregen lassen für die Entwicklung heutiger Strukturen in der oldenburgischen Kirche.

Rahmenpfarrstellenplan

Wie bereits durchgeklungen ist, bleiben die Sparmaßnahmen eines der wichtigsten Aufgabenfelder der Synode in der nächsten Zeit. Auch dieses Mal wurde über den sogenannten Rahmenpfarrstellplan (also die Verteilung von Pfarrstellen in der oldenburgischen Kirche bis 2030; weitere Erläuterungen finden sich auch in den vorhergegangenen Berichten) abgestimmt. Ab dem 1.7.2019 tritt nun das Rahmenpfarrstellenplanerprobungsgesetz in Kraft. In diesem sind die grundsätzlichen Zielgrößen und Zuständigkeitsbereiche zur Umstrukturierung der Pfarrstellen formuliert, also „nur“ die Grobstrukturen. Das schlussendliche, beschlussreife Konzept soll bis zum kommenden Herbst der Synode vorgelegt werden. So können sich aber schon vorher die Kirchenkreise auf die Umstrukturierung vorbereiten. Sie werden nämlich nach dem Gesetz diejenigen sein, die die von der Synode zugewiesene Maximalpfarrstellengröße im gesamten Kirchenbereich auf die einzelnen Gemeinden verteilen darf bzw. muss. Außerdem gab es noch einige Anpassungen von Rechtsvorschriften, damit das Erprobungsgesetz in Kraft treten kann.

Tagungshäuser Ahlhorn und Rastede

Für viel Aufsehen hat außerdem die Diskussion zu der Weiterführung der Tagungshäuser in Ahlhorn (besonders von Jugendgruppen und Schulklassen genutzt) und Rastede (Tagungszentrum mit besonderem Schwerpunkt Erwachsenenbildung) gesorgt.

Die Synode hat als Grundziel, bei den Tagungshäusern 300.000€ ab dem Jahr 2025 einzusparen. In einem Gutachten einer Beraterfirma wurde ermittelt, dass diese Einsparung weder möglich ist, wenn beide Tagungshäuser weiter unter der Trägerschaft der Kirche bleiben, noch, wenn nur das Blockhaus Ahlhorn weitergeführt wird. Dementsprechend hat auch der Oberkirchenrat eine Empfehlung gegeben, sich aus der Trägerschaft des Blockhaus Ahlhorn zurückzuziehen.

Es folgten wie erwartet lange und emotional aufgeladene Diskussionen der Synodalen, auch mit der Frage, ob es nicht zu unserem lutherischen Selbstverständnis gehöre, besonders bei Bildungseinrichtungen nicht zu sparen. Zusätzlich waren Mitarbeiter der Tagungshäuser und der evangelischen Jugend anwesend, die ihren Unmut zu der Empfehlung kundtaten. Besonders die Jugendsynodalen und anwesenden Jugendlichen, die auch im vorherigen Jahr während der Synode protestierten, fühlten sich nicht gehört und ernst genommen.

Schlussendlich konnte die von Bischof Adomeit Forderung, jetzt zu entscheiden, nicht umgesetzt werden. Die Synode vertagte das Thema, weil ihr noch Konzepte zur möglichen Weiterführung fehlten. Allerdings beschloss die Synode stattdessen folgendes:

  1. Der OKR soll prüfen, ob das Blockhaus Ahlhorn unter einer anderen Trägerschaft (außerkirchlich oder durch eine andere Landeskirche) weitergeführt werden kann mit der Sicherstellung, dass das Blockhaus und die Kirche St. Petrus zu den Fischteichen weiterhin erhalten bleibt.

  2. Der OKR soll sich neue Belegungsmöglichkeiten und Betriebsformen überlegen, damit eine eigene Trägerschaft erhalten bleiben kann.

Zur Erklärung und Klarstellung:

Die Synode hat so faktisch beschlossen, dass Veränderungen beim Blockhaus Ahlhorn getroffen werden und nicht beim Tagungshaus Rastede. Außerdem hat der OKR und die Synode auch immer wieder klar gemacht, dass ein Rückzug aus der Trägerschaft nicht unbedingt die Schließung des Blockhauses bedeutet. Ein anderer, außerkirchlicher Träger würde vor allem für die Mitarbeiter eine Veränderung bedeuten, weil die tarifliche Bezahlung sich vermutlich verändern würde – die Lohnkosten, die bis 2030 auch noch erheblich steigen werden, machen schließlich einen Großteil der Investitionen aus.

Eine endgültige Entscheidung können wir so allerdings auch erst zur nächsten Herbstsynode erwarten.

Lena Busemann

1. Sitzung 2019 des Studierendenrates Evangelische Theologiestudium

Vom 11. bis zum 13. Januar fand in Freiburg die 1. Sitzung des Studierendenrates Evangelische Theologie statt. Für die Oldenburgerin Lisa Kunze war es die letzte Tagung im Leitenden Gremium, Frederik Ohlenbusch (das bin ich) für den Oldenburgischen Konvent dabei. Dieses Mal hat uns das Institut der Theologien an der Pädagogischen Hochschule Freiburg eingeladen. Bei unserer Einreise lag ein kleines bisschen Schnee auf der bildschönen Stadt im Breisgau.

Zum Auftakt begrüßte uns die Leiterin des Instituts, Prof. Dr. Dorothee Schlenke, in ihren Grußworten mit dem Wunsch, dass der Studierendenrat sich weiterhin für die Belange der Lehramtsstudierenden stark macht. Grundsätzlich sind diese nämlich im Studierendenrat unterrepräsentiert, was vielfältige Gründe hat. So konnte auf dieser Sitzung kein Vertreter des Studierendenrats für die das Lehramt zuständige Fachkommission II gefunden werden konnte, der an einem theologischen Institut, nicht an einer Fakultät studiert. Bis auf weiteres bleibt diese Stelle also vakant.

Freie Stellen in den Landeskirchen verhindern: auch das war Thema in Freiburg. Der SETh machte sich deswegen Gedanken über die Werbung für das Theologiestudium. Es wurde ein Beitrag für die Pfarrvereine der Landeskirchen verfasst. Die Idee: Wenn das Studium von Pfarrer*innen, aber auch von Religionslehrer*innen offensiver, aber dennoch ehrlich angeboten wird, können mehr junge Menschen überhaupt auf die Idee kommen. Aus meiner persönlichen Erfahrung sage ich, dass der ursprüngliche Anstoß, mich bei Landeskirchen und Unis über Theologie zu informieren, aus dem Religionsunterricht in der Oberstufe kam. Ohne die ermutigenden Worte meines Lehrers würde ich diesen Bericht vermutlich nicht schreiben.

Als Reaktion auf die verstärkte Präsens der sogenannten Neuen Rechten, aber auch von religiös-fundamentalistischer Gruppen wurde eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht. Gerade auch an Universitäten spielt die Identitäre Bewegung eine zunehmend starke Rolle, was z.B in Halle besonders deutlich wird. Wir ermutigen daher alle Studierenden, sich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung stark zu machen.

Im Moment wird am Problemfeld „Prüfungsangst und psychische Erkankungen“ gearbeitet. Mit einer Umfrage an den Basen soll daran bei der nächsten Sitzung in Hamburg am 24-26.6 weitergearbeitet werden.

Ein großes Dankeschön geht an das Tagungsteam des Instituts und an die ev. Kirchengemeinde Freiburg-Littweiler, in deren Gemeindehaus wir übernachtet haben.

Bis dahin,

Frederik

3. Sitzung 2018 des Studierendenrates Evangelische Theologie

Die 3. Sitzung des Studierendenrates Evangelische Theologie fand vom 2. bis zum 4. November in Halle an der Saale statt. Lisa Kunze, die Teil des Leitenden Gremiums des SETh ist, und Frederik Ohlenbusch als Vertreter des Oldenburgischen Konvents waren mit dabei. Die Fachschaft der theologischen Fakultät hat uns mit ganz besondere Gastfreundschaft empfangen, wofür wir uns herzlich bedanken möchten.

Freitag:
Insgesamt 39 Studierende trafen bis 15:00 in den Franckeschen Stiftungen in Halle ein, wo sich heute unter anderem die evangelisch Fakultät der Uni befindet. Nach einer Begrüßung durch den Prodekan Prof. Dr. Jörg Ulrich loteten wir bei Gesprächsrunden wichtige Themen für die kommenden Arbeitsphasen aus. An das Abendessen und schloss sich eine Andacht in der orthodoxen Hauskirche auf dem Gelände der Stiftungen an. Der erste Teil der Hauptversammlung drehte sich um Wahlen und Berichte des Leitenden Gremiums. Der Abend wurde mit einem geselligen Ausklang beendet.

Samstag:
Am Vormittag teilte sich das Plenum in Arbeitsgruppen auf, um Themen für die Vollversammlung vorzubereiten. Zwischendurch gab es nach dem Mittagessen die Möglichkeit, an einer Führung durch die Franckeschen Stiftungen zu machen. Eine gute und lohnende Gelegenheit, die rund 300 Jahre alte Einrichtung zu entdecken. Nach den darauffolgenden Diskussionen wurden Stellungnahmen zu Kirchenasyl und dem Auftreten der Identitären Bewegung verabschiedet. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Werbung für das Theologiestudium gewidmet, die auch bei der nächsten Vollversammlung in Freiburg (Januar 2019) noch eine Rolle spielen wird. Schließlich wurde auch die Beteiligung der Konvente an landeskirchlichen Synoden besprochen. Nach einer Umfrage soll auch hier im kommenden Jahr weiter beraten werden. Der Abend wurde ebenfalls mit einem geselligen Ausklang beendet.

Sonntag:
Die sehr produktive und erfolgreiche Tagung ging leider zu Ende. Nach dem Verabschieden des Berichts ging es noch zum Gottesdienst der Domgemeinde in Halle, in deren Gemeindehaus wir an diesem Wochenende übernachten durften. Auch für dieses tolle Angebot bedanken wir uns herzlich. Letztlich traten alle Vertreter danach ihre Heimreise an. Mit guten Ergebnissen im Gepäck, aber auch schweren Herzens verließen wir Halle in alle Himmelsrichtungen.
Bis zum Januar!

Verfasst von:  Frederik Ohlenbusch

Bericht über die 9. Tagung der 48. Synode

Dieser Bericht beschränkt sich auf die für uns Studierende relevanten Informationen.

Es wurde von der Gemeindekirchenratswahl am 11.03.2018 berichtet, die Wahlbeteiligung lag bei 11,41% und sank damit im Vergleich zu 2012 um 2,8 Prozentpunkte. Zum ersten Mal durften Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren wählen, dies haben über 1000 Jugendliche unter 16 in Anspruch genommen. Diskutiert wurde, ob sich der Aufwand bei so einer geringen Wahlbeteiligung überhaupt noch lohnt, bis zur nächsten GKR Wahl sollen neue Konzepte einer Wahldurchführung erarbeitet werden.

Oberkirchenrätin Lenk hat einen Rahmenpfarrstellenplan vorgestellt, der die Reduzierung der Pfarrstellen bis 2030 auf 173 vorsieht. Diskutiert wurde, wie das Verhältnis zwischen Gemeindepfarrstellen und Funktionspfarrstellen in Zukunft sein soll. Der Vorschlag des OKR ist, die Kirchenkreise selber über die Verteilung von Funktionspfarrstellen (z.B. Klinikseelsorge, Seemannsmission…) nach einer bestimmten Quote entscheiden zu lassen. Um die Zahl von 173 Pfarrer*innen bis 2030 zu erreichen, müssen jedes Jahr 6-7 Vikar*innen gefunden werden. Denn bis 2030 werden weniger als 100 Pfarrerinnen und Pfarrer im aktiven Dienst sein. Zwischen 2012 und 2017 konnten 28 Pfarrer*innen aus anderen Landeskirchen gewonnen werden, 17 Personen haben den Probedienst angetreten und 51 Pfarrer*innen sind der Kirche durch Wechsel oder Ruhestand verloren gegangen. Die meisten Bewerbungen aus anderen Landeskirchen erfolgen auf Stellen, die Gemeindearbeit und außergemeindliche Arbeit miteinander verknüpfen.

Oberkirchenrat Adomeit stellte den sogenannten Maßnahmenkatalog zur Haushaltskonsolidierung vor, in dem alle Kostenstellen des gesamtkirchlichen Haushaltes aufgelistet sind, mit geschätztem Einsparvolumen und Begründung. Die Synode hat beschlossen, auf der Grundlage des Maßnahmenkatalogs, bis 2030, 124 Millionen Euro einzusparen, um einen stabilen Haushalt und Handlungsfähigkeit gewährleisten zu können. Das Haushaltsdefizit wird 2030 circa 131 Millionen Euro betragen.Besonders über die Eingliederung der Akademie in andere Bildungsstätten wurde kontrovers diskutiert. Bis zur Synode im Herbst soll erarbeitet werden, wie in der Verwaltung gespart werden kann. Außerdem sollen Konzepte für den weiteren Umgang mit den Tagungshäusern Ahlhorn und Rastede vorgelegt werden. Die nächste Synode wird außerordentlich am 22. September stattfinden, auf ihr wird unser nächster Bischof/ unsere nächste Bischöfin gewählt.

Eine schreiberische Rückschau nach Wittenberg

Vom 7. bis 9. April 2017 waren fünf unserer Konventsstudis und einer unserer Vikare auf Einladung der Johanniter in Wittenberg und haben an der Schreibwerkstatt „Am Ende ist das Wort“, begleitet von Nico Szameitat, teilgenommen.

Einer dieser sechs war ich. Ich hatte die Erwartung mitgebracht, in gleichen Teilen theoretisch zu arbeiten und meine neuerworbenen Fähigkeiten sogleich in neuen Texten anzuwenden. Das ist so nicht passiert. Stattdessen ist etwas für mich sehr viel bedeutenderes geschehen. Nach einer „homiletisch-liturgischen Exkursion“ durch unsere eigenen Köpfe, habe ich keinen trockenen Sachtext, keine mitreißende Rede, keine Prosa, sondern ein Gedicht geschrieben. Das war insofern verwunderlich, als meine früheren Gedichte mehr oder weniger zweckgebunden waren und wie meine Heimat: flach.

Plötzlich entdeckte ich ganz neue Seiten und Ausdrucksformen an meiner eigenen Lyrik. Es war, als hätte ich diesen Aspekt meiner Schreibfähigkeit vorher gar nicht bemerkt und nun sei er aus dem langen Schlaf erwacht. Förderlich für dieses Gefühl war mit Sicherheit, dass, nachdem ich die ersten drei Strophen (Refrain bis Strophe 1) abgefasst hatte, Julius begann ein Lied daraus zu machen. Von der ganz neuen Erfahrung, meinen eigenen Text mit einer Handvoll weiterer Menschen zu singen, beflügelt, habe ich seitdem zu dichten nicht mehr aufgehört. Ein wahres Meisterwerk habe ich bislang nicht geschaffen und kann mich kaum mit Goethe und Schiller messen, aber ein neues Hobby habe ich gefunden.

Auch der Besuch des Asisi-Panoramas, der allgemeine Flair der Stadt, so kurz vor dem Kirchentag – Gurkeneis nicht zu vergessen! – das gute Abendessen und das noch bessere Miteinander der Teilnehmer, hat dieses Wochenende in Wittenberg für mich zu etwas ganz besonderem und unvergesslichem gemacht.

Refrain

Hebt die Stimmen, die Trompeten.
Singt mit mir der Lieder Lied
In die Welt raus woll‘n wir treten.
Christus mein Leib und ich sein Glied.

1. Strophe

Hisst die Banner für die Freiheit,
auf grünem Tuch das weiße Band.
Luther zeigt uns, Christus weist uns
den Weg in das gelobte Land.

Ich träumt‘, ich saß unter ‘ner Linde,
Blätter rauschten, Bäche auch.
Wie war die Welt so schön geordnet,
Sonne schien, die Luft war lau.

Refrain

Hebt die Stimmen, die Trompeten.
Singt mit mir der Lieder Lied
In die Welt raus woll‘n wir treten.
Christus mein Leib und ich sein Glied.

2. Strophe

Seht den Frühlingsduft im Garten.
Hört des Himmels warmes Blau.
Wir müssen auf den HERRN warten,
uns Liebe, Miteinander trau‘n.

Jesus will es uns gern zeigen,
doch hören wir ihm oft nicht zu.
Wir schlagen, trommeln, pauken, geigen
und sein Wort kommt dabei um.

Refrain

Hebt die Stimmen, die Trompeten.
Singt mit mir der Lieder Lied
In die Welt raus woll‘n wir treten.
Christus mein Leib und ich sein Glied.

3. Strophe

Kommt, lasst uns aufsteh‘n, meine Freunde.
In Liebe wollen wir ausgeh‘n.
Wie war die Welt so schön geordnet.
In Ordnung war die Welt so schön.

Gott hält uns in seinen Händen,
ein‘n jeden Mann und jede Frau.
Er liebt uns, wir sind seine Kinder.
Der Friede kommt wenn du ihn glaubst.

Refrain

Hebt die Stimmen, die Trompeten.
Singt mit mir der Lieder Lied
In die Welt raus woll‘n wir treten.
Christus mein Leib und ich sein Glied.

Verfasst von Johannes Böckmann

Synoden-Kurzbericht zur 8.Tagung der 48. Synode in Rastede

Der erste Tag der geplanten drei Synodentage begann mit einem stimmigen Gottesdienst, der von Pastor Dietrich Jaedicke geleitet wurde. Nach dem Gottesdienst empfing uns ein strahlender Herbstsonnenschein. Ein perfekter Start für die Herbstsynode der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

 

Zu Beginn der Synode gab es eine überraschende Nachricht. So las Frau Blütchen (Präsidentin der 48. Synode) den Anwesenden vor, dass unser Bischof Jan Janssen sein anspruchsvolles und forderndes Bischofsamt abgeben wird. Aufgrund der sich daraus ergebenden wichtigen Fragen wird die Synode zu Beginn des nächsten Jahres am 27. Januar 2018 eine außerordentliche Tagung der Synode einberufen.

Im persönlichen Bericht von Herrn Janssen wird deutlich, mit welcher Hingabe er sein verantwortungsvolles Amt ausgeführt hat.

Der gesamte Oldenburger Theologie- und Religionspädagogikstudierenden Konvent dankt an dieser Stelle Pfarrer Janssen für seinen Einsatz im Bischofsamt und wünscht ihm und seiner Familie alles Gute und Gottes Segen.

 

Im weiteren Verlauf ging es zurück zur Tagesordnung. Der Schwerpunkt der Herbstsynode war das Haushaltsgesetz für das Jahr 2018. Desweiteren wurden Änderungen in Kirchengesetzen verabschiedet. Unter anderem das Kirchengesetz zur Regelung der Besoldungs-, Versorgungs- und dienstrechtlicher Vorschriften von 2017 als auch das Kirchengesetz über die kirchliche Bestätigung von Religionslehrkräften oder das Kirchengesetz zur Änderung des Kirchengesetzes der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen über die Rechtsstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Wer gerne mehr über die Herbstsynode 2017 lesen möchte:

http://www.kirche-oldenburg.de/kirche-gemeinden/synode/848-synode.html

 

Verfasst von Patrizia Mandel

Es fiel kein Feuer herab und der Boden tat sich nicht auf – ökumenische Tagung des SETh

Vom 19.-22. Mai 2016 war die 2. Vollversammlung des SETh. Nach 2 Jahren Planung kam es Dank des großen Einsatzes von Lucas Dinter und seinen Helferinnen und Helfern zu der ersten gemeinsamen Tagung von evangelischen, katholischen und orthodoxen Studierenden in München. Unsere Delegierten Julia Uelsmann & Lisa Kunze waren natürlich wieder für uns vor Ort. Hier kommt der Bericht:

Freitag:

Bis ca. 16 Uhr waren dann fast alle Teilnehmenden eingetroffen und die Tagung mit ungefähr 80 Teilnehmern u.a. auch aus Österreich konnte beginnen. Nach einem ersten Kennenlernen, ging es in die getrennten Tagungsgruppen des SEThs und der AGT um die zweite Vollversammlung des Jahres zu starten. Aufgrund der Besonderheit der ökumenischen Zusammenarbeit, war die Zeit für die Versammlung an diesem Wochenende auf wenige Stunden begrenzt, sodass es straff ins Programm ging. Nach eineinhalb Stunden Vollversammlung ging  es schon im Galopp auf die Zimmer, um sich für den geplanten Galaabend fertig zu machen. Innerhalb weniger Minuten schwangen sich alle in schicke Kleider und waren gespannt auf den Abend.

Julia&Lisa
Julia Uelasmann & Lisa Kunze beim Gala-Abend in München

Beginnen sollte dieser mit einem ökumenischen Festgottesdienst mit Landesbischof Manzke der EKD und Weihbischof Löhr von der DBK. Dieser schöne Abendauftakt war als Tauferinnerung gestaltet und hob deutlich die gemeinsame Grundlage der Christen in der Taufe hervor. Nach dieser schönen Einstimmung gab es einen gemeinsamen Abend mit gutem Essen und der Möglichkeit über die konfessionellen Grenzen hinweg ins Gespräch zu kommen und sich näher kennenzulernen.

 

Samstag:

Wir starteten mit einer gemeinsamen ökumenischen Andacht. Ein Anspiel verdeutlichte, Continue reading „Es fiel kein Feuer herab und der Boden tat sich nicht auf – ökumenische Tagung des SETh“

Interview mit Julia Uelsmann

Julia

Julia Uelsmann, 24 Jahre alt, studiert Evangelische Theologie auf Pfarramt in Münser.

 

Im Januar war sie das 1. Mal beim SETh (Studierendenrat Evangelische Theologie) und wurde gleich in die Fachkommission I ( FK I fürs Pfarramt) gewählt. Daher habe ich mir mal Julia geschnappt und ihr ein paar kleine Fragen gestellt.

Julia, du warst nun das 1. Mal beim SETh. Wie war es für dich?

 “ Spannend und aufregend. Viele neue Gesichter und Eindrücke, die ich mit nach Hause genommen habe. Es war total interessant zu sehen auf welche Weise die unterschiedlichsten Menschen mit ganz verschiedenen Meinungen und Prägungen es schaffen gemeinsam Lösungen für Probleme, die die Studierenden betreffen, zu finden und Themengebiete zu erarbeiten. Außerdem war es auch für den privaten Austausch Studenten aus ganz Deutschland kennenzulernen und sich über die verschiedenen Studienbedingungen auszutauschen.“

Warum hast du dich gleich bei deinem 1. SETh für die FK I (Fachkommission I für Pfarramt) aufstellen lassen?

“ Ich habe mich für die AG zur FK I interessiert und dabei festgestellt, dass es eine Arbeit ist, die mich insgesamt interessiert. Ich finde es wichtig, dass studentische Angelegenheiten auch in Gremien wie der FK I berücksichtigt werden. Dies kann meiner Meinung nach nur gelingen, wenn auch Vertreter aus der Studierendenschaft anwesend sind, die die Bedingungen und Probleme direkt kennen und anbringen können. Dass die FK I Position nun gerade bei meinem 1. SETh frei war, war ja eher Zufall. Aber auch wenn es eine Premiere meinerseits war, war es einen Versuch wert sich aufstellen zu lassen, denn meine Einstellung und Motive zur Mitarbeit sind davon ja unabhängig.“

Und wie war es für dich, als du zur Vertreterin für die FK I gewählt wurdest?

 “ Ehrlich gesagt überraschend. Ich hatte es auf den Versuch ankommen lassen und gehofft, dass es klappt, aber durch meine erste Teilnahme am SETh konnte ich meine Chancen gewählt zu werden nicht einschätzen. Ich habe mich aber sehr gefreut, dass es geklappt hat.“

 

Wie war für dich die 1. FK I Sitzung? Warst du doll aufgeregt? Wurdest du gut eingearbeitet und wie ist es so mit einem erfahrenen Vertreter, wie Matthias Kunsch, zu arbeiten?

“ Die erste FK I Sitzung war, ähnlich wie die erste SETh Teilnahme, wieder spannend und interessant. Vor Beginn war ich schon aufgeregt, was sich aber gelegt hat, nachdem ich alle Gesichter einmal gesehen hatte. Von Vorteil war definitiv, dass Matthias sich schon im Vorfeld gut um meine Einarbeitung gekümmert und mich bei allen Fragen super unterstützt hat. Seine Erfahrung ist wirklich Gold wert und hat sehr geholfen. Es macht auch einfach Spaß mit ihm zusammenzuarbeiten. Außerdem hat sich auch das Gremium zum ersten Mal in dieser Konstellation getroffen, sodass es für viele eine FK I Premiere war.“

Abschließend, was wünscht du dir für die Zukunft, für den SETh, für die FK I?

“ Das weiterhin auf guter Basis offen und ehrlich miteinander diskutiert und beraten werden kann, um die Studierenden der evangelischen Theologie bestmöglich auf den verschiedene Ebenen vertreten zu können.“